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Personen
Link zu diesem Datensatz https://d-nb.info/gnd/1029623481
Person Elster, Curt
Akademischer Grad Dr. phil.
Geschlecht männlich
Andere Namen Elster, Kurt
Elster, Curt-Christian
Elster, Curt Christian Alfred
Quelle LCAuth
Wikipedia (Stand: 07.10.2019): https://de.wikipedia.org/wiki/Curt-Christian_Elster
Zeit Lebensdaten: 1902-1974
Land Deutschland (XA-DE)
Geografischer Bezug Geburtsort: Berlin
Wirkungsort: Eisenach
Wirkungsort: Weimar
Wirkungsort: Jena
Wirkungsort: Erfurt
Sterbeort: Herford
Beruf(e) Sozialpädagoge
Politiker
Weitere Angaben u.a. von 1926 bis 1930 Studium der Pädagogik und Philosophie an der Universität Jena. Anschließend wirkte Elster im Thüringischen zunächst als Sozialpädagoge, später war er auch im Verlagswesen und im kaufmännischen Bereich in der Industrie tätig. Nach Kriegsende begann Elster sich in der thüringischen Demokratischen Partei zu engagieren, die im Dezember 1945 in der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands der sowjetischen Besatzungszone aufging. Innerhalb dieser Partei übernahm Elster ab dem 1. März 1946 die hauptamtliche Funktion eines Landesorganisationsleiters bei der Landesgeschäftsstelle des LDP-Landesverbandes Thüringen in Weimar. Er war dadurch mit sämtlichen organisatorischen Aufgaben innerhalb des Landesverbandes betraut und besetzte damit eine Schlüsselposition innerhalb der Thüringer LDP. Aufgrund seiner wichtigen Parteifunktion wurde Elster bei den ersten Thüringer Landtagswahlen im Oktober 1946 als LDP-Abgeordneter in den Thüringer Landtag gewählt. Auf dem II. LDP-Landesparteitag, der vom 6.–9. Juni 1947 in Erfurt stattfand, wurde Elster schließlich zum Generalsekretär des LDP-Landesverbandes Thüringen gewählt. Bedingt durch seine Funktion nominierte die thüringische LDP Elster als Delegierten zum 2. Deutschen Volkskongress, wo er im März 1948 als Abgeordneter in den 1. Deutschen Volksrat gewählt wurde. Auf dem III. Landesparteitag der LDP Thüringens, der im Juli 1948 in Jena stattfand, wurde Elster erneut als Generalsekretär bestätigt. Allerdings überschlugen sich kurz danach die Ereignisse. Unter dem anhaltenden politischen Druck der SMAD trat dann auch Elster am 26. November 1948 von seinem Posten als Generalsekretär zurück, er behielt aber zunächst noch sein Landtagsmandat. Um einer Verhaftung zuvorzukommen, floh Elster wahrscheinlich im April 1949 zunächst in den Westsektor Berlins. Anschließend ließ sich Elster im nordrhein-westfälischen Herford nieder. Am 13. April 1949 schloss das LDP-Landesparteigericht Elster daraufhin aus der LDP aus.
Beziehungen zu Organisationen Liberal-Demokratische Partei Deutschlands. Landesverband Thüringen
Typ Person (piz)
Autor von 2 Publikationen
  1. Fürsorgeerziehung im ehemaligen Grossherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
    Elster, Curt. - Untermassfeld (Meiningen-Land) : Selbstverl., [1933]
  2. Fürsorgeerziehung im ehemaligen Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
    Elster, Curt. - Mellrichstadt, (1932)





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